So überwinden Sie Hindernisse bei der Digitalisierung des Recruitings

In vielen Unternehmen wird das Digitalisierungs-Potenzial im Recruiting nicht ausgeschöpft. Wir zeigen, woran es am häufigsten hapert und wie Sie die Transformation voranbringen können.

Wer heute im Kampf um Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt mithalten möchte, kommt um die digitale Transformation seines Recruitings nicht drum herum. Diese Tatsache ist den meisten Personalern bewusst, dennoch geht die Digitalisierung im Recruiting in vielen Unternehmen eher schleppend voran. Woran das liegt und mit welchen Ansätzen Sie die Hindernisse überwinden, erfahren Sie im Folgenden.

Von Zettelwirtschaft und veralteten Technologien

Noch immer setzen zahlreiche Unternehmen auf manuelle Recruiting-Prozesse. Deren Basis besteht mitunter aus Stapeln an Papierdokumenten oder dezentral gespeicherten Bewerberdaten, die sich wahlweise in verschiedenen On-Premise-Systemen, Applikationen oder im Posteingang des Kollegen sammeln. Die einzelnen, mitunter veralteten Tools sind meist nicht miteinander verknüpft, wodurch viele Prozesse langsam und intransparent sind.

In kleinen Unternehmen mag das Recruiting unter solchen Voraussetzungen gerade noch funktionieren. Doch sobald die Mitarbeiterzahl und die Anzahl der zu besetzenden Stellen steigt, sind diese Abläufe und Datenmengen zu unübersichtlich und mit hohen Aufwänden und Kosten verbunden.

Heutzutage kommt es im Recruiting darauf an, Prozesse zu verschlanken und zu automatisieren und durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz die besten Talente mit den passenden Skills schnell zu identifizieren. Außerdem braucht es benutzerfreundliche Bewerber-Touchpoints in sämtlichen Phasen der Candidate Journey für eine perfekte Candidate Experience. All das muss transparent über eine zentrale Recruiting-Plattform gesteuert werden, auf die alle Verantwortlichen zugreifen können.

Hinderungsgründe der Digitalisierung

Viele Recruiter sind sich der Problematik zwar bewusst, doch finden sie häufig nicht genug Unterstützung seitens ihres Unternehmens, um die Digitalisierung in ihrem Bereich voranzutreiben. Laut der Recruiter Experience Studie 2018 von Meta HR und Stellenanzeigen.de sind nur 17 % aller befragten Recruiter mit dem Digitalisierungsgrad ihres Arbeitsbereichs zufrieden.

Die Studie Recruiting-Strategien 2018 von Personalwirtschaft.de hat Budgetbegrenzungen und eine fehlende „Digitalkultur“ als die beiden häufigsten Hinderungsgründe beim Digital Recruiting ermittelt. Als dritthäufigster Grund wird mangelndes Fachwissen genannt. Weitere Herausforderungen sind bspw. Datenschutzbestimmungen oder die Sorge vor einer „Entmenschlichung“ des Recruitings.

Weichenstellung zur digitalen Transformation

Die Budgetbegrenzungen dürften schnell der Vergangenheit angehören, wenn Führungskräften vor Augen geführt werden kann, wie kosteneffizient die Personalsuche mit Hilfe von digitalen Lösungen umgesetzt werden könnte. Natürlich muss hier unterschieden werden: Mittlere und größere Unternehmen sollten auf ausgereifte Technologien mit Automatisierungsoptionen setzen. Kleinere Unternehmen mit geringem Rekrutierungsbedarf reichen dagegen „einfachere“, günstigere Tools, damit Investitionskosten und Nutzen in Relation stehen.

Besonders großer Handlungsbedarf besteht aber vor allem in der Etablierung einer Digitalkultur: Es braucht einen Bewusstseinswandel und eine aktive Förderung der Auseinandersetzung mit digitalen Recruiting-Lösungen in den betroffenen Unternehmen. Gelingen kann dieser „Wandel“ durch gezieltes Change Management und der stufenweisen Einführung und Implementierung eines geeigneten Digital Recruiting Systems.

Digitales Recruiting mit SAP SuccessFactors

Eine Empfehlung unsererseits für die Suche nach der optimalen Digital Recruiting-Lösung für Unternehmen aller Größen ist das Recruiting-Modul der SAP SuccessFactors Suite. Sämtliche Recruiting-Prozesse von der Stellenausschreibung bis zum Auswahlverfahren lassen sich damit 100 % digitalisieren und in großen Teilen auch automatisieren.SAP SuccessFactors

„Mit SAP SuccessFactors Recruiting können administrative Aufwände und die Time-to-Hire deutlich verkürzt werden.“, so Dorte Derichs (SAP SuccessFactors-zertifizierte Senior Talent Acquisition Consultant).

Alle Recruiting-Abläufe können mit der Cloud-Lösung jederzeit ortsunabhängig vom gesamten Team verfolgt und die Kandidateninformationen in Echtzeit abgerufen werden. Darüber hinaus werden verschiedenste Prozesse vereinfacht und optimiert: Von der Erstellung moderner, zielgruppenorientierter Karriereseiten über die Schaltung von Stellenausschreibungen auf Portalen, die vom System als besonders geeignet identifiziert werden, bis hin zum zeitnahen, automatisierten Versand von Job-Angeboten.

Was für viele Unternehmen sicherlich auch eine wichtige Rolle spielt: Die Nutzer finden sich mit SAP SuccessFactors Recruiting schnell zurecht. Der Schulungsbedarf für die Software ist überschaubar und Vorerfahrungen oder spezielle Expertise sind für die Nutzung nicht notwendig.

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