fbpx
     

Recruiting Trends 2021

Welche Trends für das Jahr 2021 sollten Recruiter auf dem Schirm haben? Wir haben 5 aus unserer Sicht relevante Highlights zusammengefasst.

Das Jahr 2020 hat viele Veränderungen gebracht – auch für die Welt der Personalbeschaffung. Wir wagen einen Blick auf das kommende Jahr und zeigen, welche Recruiting-Trends und -Entwicklungen Sie für 2021 auf dem Schirm haben sollten.

Noch mehr Recruiting Know-how

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie exklusive Recruiting-Tipps direkt per Mail.


    Home Office als gefragtes Benefit

    Home Office als Benefit
    Von Zuhause Arbeiten ist der Wunsch vieler Arbeitnehmer (Bildquelle: djile – Shutterstock.com)

    Das Jahr 2020 stand ganz im Zeichen von COVID-19, das auch auf die Arbeitswelt starke Auswirkungen hatte. Für zahlreiche Arbeitnehmer war die Pandemie mit einem vorübergehenden Wechsel ins Home Office verbunden.

    Eine wichtige Erkenntnis für viele Unternehmen und Führungskräfte, die dem Thema Home Office bislang skeptisch gegenüberstanden, war: Home Office kann sehr gut funktionieren, teilweise besser als angenommen.

    Entsprechend schwierig wird es für Arbeitgeber fortan, diese Option zu verwehren. Viele Mitarbeiter wünschen sich auch in Zukunft, flexibler zu arbeiten, und streben eine Kombination aus Büro- und Heimarbeit an.

    Flexibles Arbeiten, die Möglichkeit auf Home Office und die Bereitstellung von Ausstattung für das Büro zuhause werden daher wichtige Benefits für Kandidaten im Jahr 2021.

    Soft Skills im Fokus

    Gefragte Soft Skills nach Crona - Robert Half Arbeitsmarktstudie 2020Die digitale Transformation schreitet weiter voran – entsprechend sind Digitalisierungsexperten gefragter denn je. Diese brauchen jedoch nicht nur ausgereifte technische Kenntnisse, auch verschiedene Soft Skills werden immer wichtiger. 

    Laut einer Robert Half Umfrage sehen internationale Führungskräfte Kreatives Denken, Agilität und Kommunikationsfähigkeit als Top 3 Soft Skills, um die Corona-bedingten Belastungen in der Arbeitswelt zu meistern.

    Neben fachlichen Kenntnissen kommt es also verstärkt darauf an, ob der Mitarbeiter die nötigen Soft Skills mitbringt, um mit dem rasanten Wandel im Zuge der Digitalisierung umzugehen. Ist er bspw. bereit, sich in neue Themen einzuarbeiten, Veränderungen aktiv mitzugestalten und das Team in die innovativen Prozesse einzubinden?

    Für Recruiter besteht die Herausforderung darin, solche Soft Skills zu identifizieren. Aus einem CV lassen sich Fähigkeiten wie Kreatives Denken nicht ablesen. Der Einsatz von Potenzialanalyse-Tools wie bpsw. Flynne wird daher an Bedeutung gewinnen.

    „Grünes Recruiting“ – der Umwelt zuliebe

    Green Recruiting
    Es grünt im Brandmonks Büro …

    Das Thema Umwelt und Klimawandel ist vor allem bei jüngeren Generationen ein Thema von hohem Stellenwert. Das zeigen u. a. die „Fridays for Future“-Demonstrationen und die vegane / vegetarische Lebensweise vieler junger Menschen. Aber auch gesamtgesellschaftlich ist zu beobachten, wie die Klimathematik an Relevanz gewinnt.

    Immer mehr Kandidaten achten auch bei der Arbeitgeber-Auswahl bewusst darauf, wie die Firma in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz agiert. Entsprechend sollten Unternehmen die Thematik ernst nehmen und bei ihrer Employer Branding-Strategie berücksichtigen.

    Ob Spenden an Umweltschutzprojekte oder eine besonders nachhaltige Produktionsweise – sofern das Unternehmen in irgendeiner Form etwas gegen den Klimawandel unternimmt, sollte das kommuniziert werden. Auch Benefits wie Bike Leasing oder die Übernahme von Fahrtkosten, wenn die Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, sollten hervorgehoben werden.

    Virtuelles Employer Branding

    Virtuelles Employer Branding
    Digitale Messestände, VR-Präsentationen und weitere virtuelle Lösungen sind gefragt (Bildquelle: NicoElNino – Shutterstock.com)

    Corona führte zur Absage zahlreicher (Job-)Messen. Dadurch mussten Unternehmen nach Alternativen suchen, um sich potenziellen Bewerbern zu präsentieren. Diese Alternativen werden auch 2021 weiter gefragt sein und bieten viel Potenzial.

    Zum Beispiel gibt es den „digitalen Messestand“. Dieser 3D-Showroom wird auf Basis von 360°-Technologie erstellt und lässt sich virtuell im normalen Internetbrowser erkunden. Kandidaten können sich so spielerisch über die Vorzüge des Unternehmens informieren. Wichtig ist, dass dabei Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme gegeben sind – bspw. in Form eines integrierten Live Chats mit realen Ansprechpartnern.

    Auch ein virtueller Betriebsrundgang auf der Unternehmenswebsite kann das Employer Branding in Zeiten von COVID-19 stärken. Interessierte Kandidaten können sich in der virtuellen Nachahmung der Original-Räumlichkeiten einen authentischen ersten Eindruck von ihrem potenziellen Arbeitsplatz verschaffen.

    Der Einsatz von AR- und VR-Technologie zur Selbstpräsentation von Unternehmen dürfte zukünftig ebenfalls an Bedeutung gewinnen.

    Performance Marketing im Recruiting

    Performance Marketing im Recruiting
    Messbare Reaktionen von Kandidaten dank Performance Marketing (Bildquelle: Rawpixel.com – Shutterstock.com)

    Beim Performance Marketing im Recruiting geht es darum, Onlinemarketinginstrumente so einzusetzen, dass eine messbare Reaktion seitens der Kandidaten erzielt wird.

    Mit Hilfe von SEO, SEA, E-Mail-Marketing, Content Marketing und anderen Maßnahmen kann die Zielgruppe gezielt angesprochen, auf geeignete Landingpages (bspw. Karriereseite) gelenkt und dort zu messbaren Reaktionen (bspw. Versand einer Bewerbung) bewegt werden.

    Kreative Stellenanzeigen schalten und auf Bewerbungen warten reicht schon lange nicht mehr aus. Das Performance Marketing kann Recruiter dabei unterstützen, in Zukunft aktiver auf geeignete Kandidaten zuzugehen.

    Welche weiteren Trends sollten Recruiter Ihrer Meinung nach auf dem Schirm haben?

    Schreiben Sie uns gerne einen Kommentar – wir freuen uns!

    (Bildquelle Titelbild: My Life Graphic – Shutterstock.com)