Corona & Recruiting: Erfahrungen und Tipps unserer Consultants

Erfahrungen & Tipps für Recruiting in der Corona-Krise

Unsere Recruiting Consultants haben ihre Erfahrungen und Tipps für den Umgang mit der Corona-Situation im Recruiting zusammengefasst – diese Einblicke möchten wir mit Ihnen teilen.

Aufgrund der Corona-Krise wird die Personalsuche derzeit bei vielen Unternehmen durch Remote Recruiting fortgesetzt oder sogar komplett eingestellt. Auch wir von Brandmonks spüren als Recruiting-Berater diese Auswirkungen. Unsere Consultants haben ihre Erfahrungen und Tipps zum Umgang mit der aktuellen Situation zusammengefasst – diese Einblicke möchten wir mit Ihnen teilen.

Let`s go Remote

Bei Brandmonks sieht es intern aktuell so aus: Wer ins Büro geht, hält sich an klare Regeln, etwa den 2 Meter Mindestabstand zum Gegenüber, Verzicht auf High Five, Umarmungen, Händeschütteln usw. Da viele Mitarbeiter derzeit auch ins Home Office wechseln, tauschen wir uns verstärkt über Messenger, Telefon und regelmäßige Video-Meetings aus.

Für uns bedeutet das Ganze aktuell keine allzu große Umstellung – unser Team ist perfekt dafür ausgestattet, digital und remote zu arbeiten. Doch wie steht es um die Recruiting-Aktivitäten unserer Consultants für die Unternehmen, die weiterhin auf Personalsuche sind?

Auch hier wird auf physischen Kontakt so gut es geht verzichtet und auf Remote umgestellt. Für viele Kandidaten und Bewerber ist das kein Problem, die Mehrheit von ihnen ist nach unseren Erfahrungen gut online oder telefonisch erreichbar. Mit Video-Unterhaltungen via WhatsApp, Skype und Co. sind die meisten auch privat vertraut, sodass bspw. Kennlerngespräche und Interviews darüber kein Problem sind.

Wir stellen auch fest: Corona schafft in den Unterhaltungen mit Kandidaten eine Art gemeinsame Komponente. Dies macht sich bspw. im E-Mail-Verkehr bemerkbar, wenn mit „ich hoffe, es geht Ihnen gut“ eingeleitet und mit „bleiben Sie gesund“ abgeschlossen wird. Auch am Telefon ist das Virus fast immer Teil der Konversation. Trotz der gemeinsamen Komponente müssen Recruiter in diesen Zeiten besonders empathisch vorgehen:

Stay at Home ist nicht gleich Stay at Home

Ja, die „Stay at Home“-Aufrufe vermitteln das Gefühl, dass wir alle im selben Boot sitzen – sowohl Recruiter als auch Bewerber bleiben zuhause. Aber: Was für den Einzelnen das „Home“ ist und wie dort plötzlich Bewerbungssituationen stattfinden sollen, ist jeweils eine individuelle Sache.

Es macht beispielsweise einen Unterschied, ob man aufgrund der Schulschließungen drei Kinder zuhause hat und sich in der Küche für ein Video-Interview provisorisch einrichten muss oder ob man alleine zuhause ist und über ein ruhiges, perfekt ausgestattetes Arbeitszimmer verfügt.

Recruiter sollten diese unterschiedlichen Umstände im Hinterkopf behalten und beim Umgang mit den einzelnen Kandidaten entsprechendes Feingefühl beweisen.

Positive Facetten der Corona-Situation aus Recruiting-Perspektive

Klar ist: Die momentane Situation ist für uns alle ungewohnt. Unsere Recruiting Consultants können der aktuellen Umstellung und Fokussierung auf Remote Recruiting aber durchaus auch Positives abgewinnen.

Reisen zu Interviews und Meetings fallen weg – das spart Zeit, Energie und schont die Umwelt.

Die Umstände „zwingen“ so manches Unternehmen aktuell regelrecht zur Digitalisierung. Wir können bspw. beobachten, wie Mitarbeiter mit Laptops ausgestattet werden und Home Office in Bereichen ermöglicht wird, in denen es vorher unerwünscht war.

Auch die Tatsache, dass manche Unternehmen ihre Personalsuche auf unbestimmte Zeit komplett eingestellt haben, ist kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Im Bereich Recruiting gibt es während der Corona-Krise genug zu tun, vor allem auch Dinge, die sonst im bisherigen Alltagsgeschäft häufig untergegangen sind. Wir haben 8 To Dos zusammengefasst, die in der aktuellen Phase „endlich mal“ in Angriff genommen werden können:

Infografik To Dos für Recruiter während Corona

Von der Optimierung der Karriere-Website über die Analyse bisheriger Recruiting-Maßnahmen bis zur Kontaktpflege zu potenziellen Kandidaten – es gibt viel zu tun.

Alles in allem sehen wir in der aktuellen Phase viele Chancen für das Recruiting. Jetzt ist die Zeit, in der bisherige Prozesse überdacht, optimiert und neu gestaltet werden können. Packen wir es an.